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 1997 - Die blaue Maus

Schwank in 3 Akten / von C.Laufs und Hugo Wiener

in der Bearbeitung von P.G. Figge

Ort der Handlung ist Düsseldorf um 1910, genauer das Wohnzimmer von Brigitte und Martin Werner, einem bürgerlichen Ehepaar.

Strohwitwer Martin Werner nutzt die mehrwöchige Abwesenheit seiner Frau damit, sich mit einem Freund ganze Nächte um die Ohren zu schlagen. Er vergisst dabei aber völlig, dem gutbürgerlichen Artusbund beizutreten. Ohne die Mitgliedschaft in dieser Männervereinigung gerät aber ein Kredit in Gefahr, den ihm sein Schwiegervater Leo gewähren soll.

Seit Brigittes Urlaub macht sich Martin jeden Abend auf den Weg, doch anstatt bei den Artusrittem landet er in der „Blauen Maus", einer Nachtbar.

Schlimm ist das schlechte Gewissen, als der Tag von Birgits Rückkehr ansteht und perfekt das Chaos, als er per Botin und Telegramm erfährt, dass dies ein Tag früher als geplant der Fall sein wird.

Martin sitzt erst recht in der Tinte, als die Ehefrau bei ihrer Rückkehr auch noch ihre Eltern mitbringt. Jetzt hilft nur lügen was das Zeug hält, zumal der Schwiegervater in der ritterlichen Artusburg zu Barmen sogar den Vorsitz hat.

In seiner Not beschließt Martin ihn bei allem zu imitieren, ohne jedoch zu wissen, dass die­ser seiner Frau selbst seit Jahren den gleichen Schwindel vorspielt. So nimmt die turbulente Komödie ihren Lauf.

Die gesamte Situation droht mehrere Male aufzufliegen, als jede Menge echte Artusritter zu Besuch kom­men und nicht nur Martin ins Schwitzen gerät.

 

WZ / 28.01.1997

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