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 2002 - Der Raub der Sabinerinnen

Schwank in 4 Akten / von F. und P. Schönthal

In der Bearbeitung von P.G. Figge

Martin Gollwitz, Gymnasialprofessor ist Strohwitwer, da seine Frau und seine ledige Schwester Paula zur Erholung an die Ostsee gefahren sind.

Um ihn besorgt sind Schwägerin Marianne und Schwager Dr. Leopold Neumeister, ein frisch niedergelassener Allgemeinmediziner.

So hat Gollwitz endlich einmal mehr Zeit für sich und seine Erinnerungen, vor allem aber für sein versteckt gehaltenes Bühnendrama, ‚Der Raub der Sabinerinnen'.

Von diesem ist besonders das Dienstmädchen Rosa begeistert, "ihr Professor" kann ihr nicht oft genug daraus vorlesen.

Diese Begeisterung hat fatale Folgen, denn zufällig gastiert mal wieder ein Schmierentheater in Elberfeld und der umtriebige Theaterdirektor Emanuel Striese macht bei den Honoratioren der Stadt, also auch Prof. Gollwitz, seine Antrittsbesuche zwecks Abonnementsabschlüsse.

Und durch Rosa gelingt es Striese, Einblick in die Sabinerinnen zu bekommen. Für ihn soll es nun das Premierenstück werden!

Als dieses Vorhaben Prof. Gollwitz erkennt, ist es schon zu spät, sein ‚großes Werk' zu retten; für ihn droht eine Welt zusammenzubrechen.

Erst recht, weil zudem die vorzeitige Rückkehr der beiden Urlauberinnen manche Aufregung auslöst...

WZ

Rheinische Post / 06.05.2002

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